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Thema: Firmen-KfZ; Leasing durch alle Partner; Probleme bei Fahrt Wohnung-Büro

  1. #1
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    Firmen-KfZ; Leasing durch alle Partner; Probleme bei Fahrt Wohnung-Büro

    A ist Mitglied einer Sozietät, aber der einzige pendelnde Partner. Jetzt wurde beschlossen, dass jeder einen PKW auf die Firma leasen kann. Das Unterlassen des Leasing führt nicht etwa dazu, dass der "eingesparte Anteil" A zusteht (sodass nur ein geringer Anreiz besteht, auf das Leasing zu verzichten - der eingesparte "Gewinnanteil" würde A zu Gute kommen, weil er ja vorab wegen der Gewinnverteilungsregelung geteilt würde).

    Alle anderen Partner leasen hochpreisige Autos (Leasingraten um 1.100 netto, Listenpreise zwischen 80 und 90.000) und wählen die 1-Prozent-Methode, weil der Anteil betrieblicher Fahrten nicht riesig hoch ist (selbstverständlich immer über 10 Prozent). A wird aber durch die Erschwerung zusätzlich bestraft, die sich aus der beschränkten Abziehbarkeit der Fahrten Wohnung-Arbeit ergeben. Eine Fahrtenbuchführung würde bei A dazu führen, dass er nur einen Bruchteil der Leasingkosten abziehen könnte (bei 40 km einfacher Strecke Deckelung schon bei 3.000); die Listenpreismethode würde wegen des 0,03-Prozent-Mal-KM-Zuschlages faktisch zu einer 2,5 Prozent-Methode und damit zu einer schwerwiegenden Erhöhung der Steuerlast führen: Fast 50 Prozent der Fahrzeugkosten kämen als zusätzliche Steuerlast auf.

    A fragt sich hier nach Zweckmäßigkeitsüberlegungen. Wie kann man sich in einer Situation sinnvoll verhalten (last resort: Einlage des bisherigen Privat-PKW und Zahlung aller Rechnungen ab sofort über die Firma)? Man könnte ja einen alten PKW mit hohen Kosten, aber (verhältnismäßig) geringem Listenneupreis anschaffen; aber das funktioniert ja nicht übers Leasing.

    Was kann man A zweckmäßigerweise raten?
    Danke und Gruß
    Andydomingo

  2. #2
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  3. #3
    Super-Moderator Avatar von Catja
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    Zitat Zitat von andydomingo Beitrag anzeigen
    Alle anderen Partner leasen hochpreisige Autos (Leasingraten um 1.100 netto, Listenpreise zwischen 80 und 90.000) und wählen die 1-Prozent-Methode, weil der Anteil betrieblicher Fahrten nicht riesig hoch ist (selbstverständlich immer über 10 Prozent).
    Schönen Gruß an diese Partner: Die 1%-Regelung geht nur, wenn der betriebliche Anteil > 50% ist.

    Könnte sein, dass der Schuss für diese Parner bei der nächsten Außenprüfung nach hinten los geht ...

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