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Thema: Räumungsklage der etwas anderen Art

  1. #31
    Forenabhängiger :-)
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    Zitat Zitat von Dinomartino Beitrag anzeigen
    Die Räumungsklage ist in Verbindung mit mir mit einer völlig verfehlten Person abgehalten worden

    Das ist erstmal eine Annahme. Was diesbezüglich tatsächlich von Kündigung und Verhandlung her thematisiert wurde, weiss hier niemand, vermutlich nichtmal Sie selbst. Für Ihren Anwalt wäre es jedenfalls ein Leichtes gewesen, darauf basierend die Klage abweisen zu lassen.


    Mitte September kommt Ihr Vater, und am 20. sollen Sie geräumt werden?


    Also, mit ausführlichen Schilderungen der Verfehlungen ihrer Vermieterin kommen Sie weder hier noch dort weiter...


    - Börni

  2. #32
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    Wobei ich das hier:
    wurden von unserem Namen aus beglichen, wobei in dieser Hinsicht selbstverständlich der Nachnahme identisch ist und sich auch der Vorname als gleich darstellt,
    doch glatt übersehen hab. Wieso geht der TE eigentlich davon aus, dass Kündigung und Räumungsklage gegen die falsche Person gerichtet waren, wenn Vater und Sohn identische Vor- und Nachnamen haben?

  3. #33
    Häufiger anwesend Avatar von Pirellitx31
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    Zitat Zitat von Genaudierichtige Beitrag anzeigen
    Wieso geht der TE eigentlich davon aus, dass Kündigung und Räumungsklage gegen die falsche Person gerichtet waren, wenn Vater und Sohn identische Vor- und Nachnamen haben?
    ich hab das so verstanden:
    Vater heißt Hans Meyer
    Sohn heißt Hans-Josef Meyer

    In der Räumungsklage ist ganz eindeutig der Sohn benannt. Das ist eindeutig wegen Geburtsdatum.
    Ansonsten vermute ich mal, dass alle Beteiligten in der Annahme waren, dass der Vertrag "konkludent" auf den Sohn übergegangen war. Das wird jetzt von dem Sohn bestritten. In diesem Zusammenhang wäre interessant:

    - An wen wurden bisher die Schreiben der Verwaltung geschickt?
    - Ist der Vater noch mit Wohnsitz hier gemeldet?

  4. #34
    Foren-Dauerbesucher Avatar von Mueck
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    Zitat Zitat von Genaudierichtige Beitrag anzeigen
    Wieso geht der TE eigentlich davon aus, dass Kündigung und Räumungsklage gegen die falsche Person gerichtet waren, wenn Vater und Sohn identische Vor- und Nachnamen haben?
    Stimmt, zumind. die Kündigung könnte dann richtig adressiert gewesen sein, aber, da der Vater offenbar seit heute nix davon weiß, nicht rechtsgültig angenommen sein.

    Die Klageerhebung könnte danach auch noch korrekt adressiert gewesen sein.
    Der Angenagte war aber offensichtlich nicht selbst anwesend.
    Hatten die Anwesenden, sein "unfähiger Kitzbüheler Verwalter" samt Anwalt, dann überhaupt eine gültige Legitimation, den Vater in der Verhandlung zu vertreten?
    Was wäre im Falle
    - Nein
    - Fehlerhafte Annahme von Ja?
    Und warum keine Rechtsmittel dagegen etc.?

  5. #35
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    Leider stehen in den Beiträgen des TE relativ viele nicht wirklich wichtige Sachen, so dass man das eine oder andere Wichtige doch mal überlesen kann.
    Am Anfang steht ganz klar, dass sowohl Kündigung, wie auch Räumungsklage explizit an den Sohn gerichtet waren. Dass da was nicht stimmt hätten sowohl der Sohn, wie auch der Anwalt sofort bemerken und damit auch richtigstellen können. Es hätte nie soweit kommen müssen.
    Was das nun bedeutet ist meiner Meinung nach folgendes:
    Der Sohn kann geräumt werden, aber wenn beim Räumungstermin der Vater, am besten mit Mietvertrag unterm Arm, vor Ort ist, wird der GV nicht in der Lage sein die Wohnung zu übergeben, denn der Mietvertrag mit dem Vater gilt weiterhin. Schliesslich hat der Vater nie eine Kündigung oder eine Räumungsklage erhalten. Da die Mietrückstände mittlerweile beglichen sind gibt es auch keinen Grund mehr dem Vater zu kündigen. Der GV könnte also wie gesagt den Sohn räumen, was aber keinen Sinn macht, da der ja kurz danach wieder zu seinem Vater ziehen kann, weil der ja weiterhin der legale Besitzer der Wohnung ist.

  6. #36
    Forenabhängiger :-)
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    Zitat Zitat von Mueck Beitrag anzeigen
    Und warum keine Rechtsmittel dagegen etc.?
    Weil unser Dirty Harry nunmal der Ansicht ist, dass jeder, der Mist gebaut hat gefälligst dafür zu büßen hat, egal ob es Rechtsmittel gibt oder nicht.

    Zwar ist es richtig, dass WENN der Vater weiterhin der rechtmäßige Mieter ist, er auch für den Mietrückstand geradezustehen hat und er die fristlose Kündigung ebenfalls objektiv verschuldet hat - allerdings könnte es nun jetzt nicht mehr zu einer ordnungsgemäßen Kündigung/Räumung gegen ihn kommen, weil der Rückstand ausgeglichen und die fristlose Kündigung somit geheilt ist.

    Nur müsste man eben zum richtigen Zeitpunkt den GVZ und ggfs. Richter davon überzeugen.

    Es mag im Übrigen sein, dass es den Anschein hat, der Sohn hätte konkludent den Mietvertrag übernommen. Aber sowas geschieht normalerweise auf diese Art und Weise eigentlich nur nach Tod oder offiziellem Auszug des Hauptmieters.


    Jedenfalls kann es kaum möglich sein, gegen den Willen des offiziellen Mieters eine Wohnung rechtmäßig zu übernehmen respektive in dessen Mietvertrag einzutreten. Wäre das so, bräuchte man keine Makler und keine Wohnungsinserate ;-)
    In irgendeiner Form muss der Verzicht des offiziellen Mieters schon erkennbar werden.

    - Börni

  7. #37
    Häufiger anwesend Avatar von Pirellitx31
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    Hi,
    dann wäre doch folgendes Vorgehen evtl. erfolgversprechend:

    1. "Dinomartino" muss dringend den Vater über alles informieren, außerdem sollte der Vater am Räumungstag möglichst in der Wohnung sein.
    2. Der Vater sollte umgehend an den GVZ schreiben mit dem Hinweis, dass der Räumungstermin gegen "Dinomatino" abgesagt werden kann, da der Sohn bereits freiwillig ausgezogen ist. Als Legitimation kann der Vater dann noch seinen Mietvertrag beilegen und gleichzeitig erwähnen, dass er am Vertrag weiterhin festhält.

    Dann muss man mal sehen, was passiert.......

  8. #38
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    allerdings könnte es nun jetzt nicht mehr zu einer ordnungsgemäßen Kündigung/Räumung gegen ihn kommen, weil der Rückstand ausgeglichen und die fristlose Kündigung somit geheilt ist.
    Nicht ganz. Die Kündigung ist ja nicht geheilt, sondern rechtswirksam, wie man am Räumungstitel gegen den Sohn erkennen kann. Die fristlose Kündigung bleibt also weiterhin eine fristlose Kündigung. Pech für den Vermieter aber jetzt, dass ihm das Ganze eigentlich rein gar nix gebracht hat, weil er dem Falschen gekündigt und ihn verklagt hat.
    Wobei ich mich in dieser Konstellation immer noch wundere: wenn man davon ausgeht, dass auch der Vermieter einen Anwalt hatte, dann müssen zusammen schon drei (2 Anwälte und 1 Richter) studierte Schwachköppe zusammengesessen sein, denen nix auffällt. Ist das realistisch?

  9. #39
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    Zitat Zitat von Genaudierichtige Beitrag anzeigen
    Wobei ich mich in dieser Konstellation immer noch wundere: wenn man davon ausgeht, dass auch der Vermieter einen Anwalt hatte, dann müssen zusammen schon drei (2 Anwälte und 1 Richter) studierte Schwachköppe zusammengesessen sein, denen nix auffällt. Ist das realistisch?
    Ja, das ist möglich. Offenbar sind alle davon ausgegangen, dass der Vertrag konkludent auf den Sohn übergegangen ist und dem hat offensichtlich niemand (auch "Dinomartino" nicht!) widersprochen. Wenn nun aber der Vater diesen Übergang bestreitet (er hat sich ja zu dem Problem bisher noch gar nicht geäußert), käme ein komplett neuer Sachverhalt zu Tage.
    M.E. werden damit die Karten komplett neu gemischt....

  10. #40
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    Wenn jetzt aber der Vermieter schriftlich vorliegen hätte, dass sich der Papa z.B. schon vor 2 Jahren in M abgemeldet hat und die Konkludenz irgendwie beweisbar wäre, nämlich nicht:
    Papa pendelt zwischen 2 Wohnsitzen, sondern eher Papa besucht Sohn ab und zu in Deutschland, dann würde der TE seinen Pa ganz schön reinreiten, wenn er ihn zum Zeitpunkt der Räumung in die Wohnung lässt und behauptet er sei noch Mieter.
    Denn dann wäre er ja eigentlich kein Mieter mehr und der Vermieter könnte ihn dann auch wieder rausklagen, denn er war dann nur unrechtmässig im Besitz der Wohnung.

  11. #41
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    Ich muss mal wieder querschießen.
    Eine Kündigung sollte natürlich möglichst gerichtsfest zugestellt werden. Das macht der Geritsvollzieher mit einer Postzustellungsurkunde.
    Könnte es also nicht sein,d ass da ein entsprechender Einwurf im Briefkasten der Wohnung des Vaters war, den der Sohn einfahc mal so geöffnet und bearbeitet hat? Damit geht der Sohn dann davonaus, die im Einwurf enthaltene Kündigung auch erhalten zu haben.
    Wenn er Postbevollmächtigter seines Vaters war, ist das o.k., die Kündigung WAR ORDNUNGGEMÄSS ZUGESTELLT!
    Wenn er nicht bevollmächtigt war, die Post seiners Vaters zu bearbeiten, hat er sich mindestens mal einer Unterschalgung strafbar gemacht; der Vater hat dann immerhin geringe Chancen, die Kündigung (NICHT die Räumung) nachträglich für ungültig erklären zu lassen. Gering, denn er hat die Möglichkeit der Unterschlagung immerhin sehr erleichtert.

    Ehrlich, Leute, ich gehe davon aus, dass im geschilderten Fall eine ordnungsgemäße Kündigung vorliegt. Dass der Mieter nichts davon weiß, ist da nebensächlich.

    Im Übirgen bleibe ich bei meiner Ansicht, dass die Räumung des Sohnes nicht aufzuhalten ist mit irgendwechen Winkelzügen bezüglich "Papa hat nichts gewusst"

    Außerdem finde ich es schändlich, den eigenen vater ohne Vorwarnung in die Obdachlosigkeit zu schicken. Der weiß noch nicht mal was von dem ganzen Mist, den sein Sohn verzapft hat?!?!?!?!

  12. #42
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    Der Gerichtsvollzieher wird sich ganz streng an die Vorgaben aus dem Räumungstitel halten.

    Wenn dort A als Beklagter genannt ist, wird er A räumen.

    Sollte sich B in der Wohnung aufhalten und einen auf ihn lautenden Mietvertrag vorlegen (= Recht zum Besitz), wird der GV die Räumung gleichwohl gegen A betreiben, aber nicht gegen B, weil gegen B kein Titel vorliegt und B ein Recht zum Besitz nachweisen kann.

    Der Vermieter wird in diesem Fall zwar A aus der Wohnung rausbekommen, aber die Wohnung vom GV nicht übergeben bekommen, weil B sich darin berechtigt aufhält.

    Ob irgendwann mal der Mietvertrag konkludent von B auf A übergegegangen ist, ob dem B wirksam gekündigt wurde u.ä.Fragen haben den GV nicht zu interessieren.

    Das wäre ggf. in einem zweiten Räumungsprozess des Vermieters gegen B zu klären.

  13. #43
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    Zitat Zitat von Genaudierichtige Beitrag anzeigen
    Wobei ich mich in dieser Konstellation immer noch wundere: wenn man davon ausgeht, dass auch der Vermieter einen Anwalt hatte, dann müssen zusammen schon drei (2 Anwälte und 1 Richter) studierte Schwachköppe zusammengesessen sein, denen nix auffällt. Ist das realistisch?
    Nicht wirklich, aber wenn der Anwalt des TE schon vorausschauend einfach für sich beschlossen hat, dass der TE rechtswirksam in den Mietvertrag eingestiegen ist, UND diese Namensgleichheit besteht, dann wird diese Diskrepanz im Verfahren vermutlich überhaupt nicht aufgefallen sein, weil niemand es thematisiert hat. Warum er seinem Mandanten aber diese Chance verbaut hat, verstehe ich auch nicht ganz. Es wäre zumindest eine Möglichkeit für einen Aufschub gewesen.

    - Börni

  14. #44
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    Zitat Zitat von quiddje Beitrag anzeigen
    Könnte es also nicht sein,d ass da ein entsprechender Einwurf im Briefkasten der Wohnung des Vaters war, den der Sohn einfahc mal so geöffnet und bearbeitet hat? Damit geht der Sohn dann davonaus, die im Einwurf enthaltene Kündigung auch erhalten zu haben.
    Wenn er Postbevollmächtigter seines Vaters war, ist das o.k., die Kündigung WAR ORDNUNGGEMÄSS ZUGESTELLT!
    Das ist ziemlich unwahrscheinlich, weil er wohl im weiteren Verfahren korrekt benannt und auch sein Geburtsdatum angegeben wurde. Die Vermieterin wird mit ziemlicher Sicherheit auch ihn benannt haben, und ohne eine Klärung dieser Umstände wäre das Klageverfahren mit Sicherheit schon nach wenigen Minuten beendet gewesen.

    Dass das Kündigungsschreiben an seinen Vater gerichtet war, dürfte ausgeschlossen sein, denke ich.

    - Börni

  15. #45
    Forenabhängiger :-)
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    Zitat Zitat von Reinhard-Otto Beitrag anzeigen
    Der Gerichtsvollzieher wird sich ganz streng an die Vorgaben aus dem Räumungstitel halten.

    So sehe ich das auch. Ist nur der Sohn in der Wohnung oder niemand, ist die Wohnung erstmal weg. Ist der Vater in der Wohnung und weist er sich aus und legt seinen Mietvertrag vor, dann wird die Wohnung nicht geräumt.

    Ggfs. kann es sinnvoll sein, je nach Verfassung des Vaters, einen Rechtsbeistand vor Ort zu haben, in jedem Fall weitere Zeugen.


    - Börni

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