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Thema: ÄG und nun MPU?

  1. #1
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    ÄG und nun MPU?

    Liebe Community

    Ich habe eine Frage zu meiner Sachlage:

    Ich wurde vor gut einem halben Jahr mit 14,7g (in NDS wo bis 15g noch als geringe Menge gilt) Cannabis in der Hosentasche erwischt und einem jointstummel. Ich war nicht am Straßenverkehr beteiligt muss ich ausdrücklich hinzufügen sondern wurde vor einer Bar erwischt.

    Es kam ein Brief 6 Monate später von der FSS, dass ich zum ÄG muss da ein 'Verdacht auf regelmäßigem Konsum besteht' (ich glaub das ging von der Menge aus ) . Da ich seit dem Vorfall nicht konsumiert habe wird der Test negativ sein. Zudem habe ich der Ärztin gesagt, dass ich seit dem Vorfall abstinent bin und davor ca 5 Jahre ca einmal im Monat mit längeren Pausen konsumiert habe. Verkehrsfragen stellte Sie mir keine. Andere Drogen habe ich nie konsumiert.

    Allerdings sagt die Ärztin es könnte theoretisch zu einer MPU kommen. Meint ihr dass ist möglich? Mit dem ÄG und der Tatsache, dass ich nicht Auto gefahren bin oder sonst wie am Straßenverkehr beteiligt war.

    Vielen Dank!

  2. #2
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    1. Das ÄG war auf Regelmäßigkeit ausgelegt, weil Gelegenheitskonsum deinen Führerschein nicht gefährden würde. Wenn da drin stehen würde "Wir verdächtigen sie auf Gelegenheitskonsum und machen deshalb ÄG", wäre das sinnlos.

    2. Die Ärztin hat das aufgrund deiner Aussagen gemacht. Also 1 Mal im Monat und das 5 Jahre lang. Ob du damit in Regelmäßigkeit hängst, hinkt sicher auch von der individuellen Beurteilung bei der Führerscheinstelle ab.
    Steht denn in deinem Gutachten ein Fazit? Wird da was von gelegentlich oder regelmäßig erwähnt? Bei mir gab es diese explizite Nutzung der Wörter mit dem Anhang, dass die FSS über die Fahrtüchtigkeit entscheiden soll.

    Ich tippe mal darauf, dass du KEINE Mpu bekommst. Aber das ist nur geraten. Wenn ich mir die Sache nochmal durchlese hast du doch regelmäßig konsumiert, aber 1 Mal im Monat ist auch nicht "hart". Das ist Pille Palle meiner Meinung nach. Ich bitte dich wirklich uns dein Ergebnis mitzuteilen. Meiner Erfahrung nach bekommst du, auch wenn sich die Sache erledigt hat, eine Post von der FSS wo drinsteht, dass die Überprüfungsmaßnahmen eingestellt sind. Bitte teile uns das in jedem Fall mit. Auch wenn dich das Forum dann nicht mehr interessiert.

  3. #3
    Super-Moderator Avatar von chatti
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    Ich find es schon interessant, was dabei rauskommt. :-)
    Über fünf Jahre lang Konsum, wird- meines Erachtens- als regelmäßig angeschaut. Einmalig oder Probierkonsum ist definitiv was anderes.

    Gruß catti
    Wer nichts weiß muss alles glauben. Maria von Ebner- Eschenbach
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  4. #4
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    Zitat Zitat von krauti Beitrag anzeigen
    Wenn ich mir die Sache nochmal durchlese hast du doch regelmäßig konsumiert, aber 1 Mal im Monat ist auch nicht "hart".
    Naja. Habe ja extra erwähnt, dass ich längere Pausen eingelegt habe und nur Joints geraucht habe (die Ärztin fragte nämlich "Also Joints und Bong geraucht oder?". Das habe ich explizit verneint und meinte nur Joints aber nie alleine.).

    Macht das kein Unterschied?


    Klar...ich gebe Bescheid wenn ich das Ergebnis habe.

  5. #5
    Forenabhängiger :-)
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    bei einmal im Monat kann man keinen regelmässigen Konsum begründen. Was soll denn dann gelegentlich sein?

    Grüße

    Kai

  6. #6
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    Zitat Zitat von NTguilty Beitrag anzeigen
    Naja. Habe ja extra erwähnt, dass ich längere Pausen eingelegt habe und nur Joints geraucht habe (die Ärztin fragte nämlich "Also Joints und Bong geraucht oder?". Das habe ich explizit verneint und meinte nur Joints aber nie alleine.).

    Macht das kein Unterschied?


    Klar...ich gebe Bescheid wenn ich das Ergebnis habe.
    Aufgrund der Infos, die wir von dir haben, müssen wir davon ausgehen, dass die Beurteilung bei der Führerscheinstelle liegt. Das Konsumverhalten wurde überprüft, die ÄG Stelle hat sich offenbar nicht genau festgelegt und hält es für möglich, dass das Ergenis im schlimmsten Fall als regelmäßig ausgelegt wird. Das muss man jedenfalls deinem ersten Post entnehmen.
    ich bin auch (immer noch) Kais Meinung, dass du deinen FS behalten kannst und wünsche dir dabei viel Glück.

  7. #7
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    So das ÄG ist da.

    Alles clean, wie gesagt (alles 0). Es wird auch gesagt dass meine Aussage abstinent zu sein mit den Resultaten übereinstimmt.

    Ein Ding wundert mich jedoch. Es wird geschrieben , dass:

    "Die Drogenanamnese ergibt dass konsumiert wurde und die Fahreignung beeinträchtigt werden kann."

    Was heißt nun der letzte Satz? Ist das eine Floskel weil ich angegeben habe mal konsumiert zu haben? Wie ist dieses "kann" im Rechtsprech zu deuten?

    Bekomme ich nun eine MPU weil dieses Statement da steht?

  8. #8
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    nein. Da kein regelmässiger Konsum festgestellt wurde besteht Deine Fahreignung weiterhin. Ohne "weitere Tatsachen" darf die FSSt keine MPU anordnen und die sehe ich hier nicht. Die Angelegenheit sollte sich erledigt haben.

    Grüße

    Kai

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