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Thema: verschuldeter Gewerbebetrieb soll Teilverkauf voll versteuern. Finanzamt verweigert

  1. #1
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    verschuldeter Gewerbebetrieb soll Teilverkauf voll versteuern. Finanzamt verweigert

    Betrieb A besteht aus Gasthof und Ausflugslokal (Scheune, 70 Jahre alt, Toiletten mit Containern). Die Schulden liegen bei 700.000,00 €. Die Bank dreht den Hahn zu. Der Eigentümer überträgt an die Tochter.Kaufpreis ist null Euro, Tochter muss Schulden übernehmen. die Bank dreht den Hahn wieder auf. Tochter muss als Gegenleistung Ausflugslokal für 460.000 € verkaufen (Pächter ist der Vater). Es verbleibt eine Restschuld von 240.000€ Nun erhält die Tochter einen Steuerbescheid das für den verkauften Anteil eine Steuer von 60.000 € zu zahlen ist. Nach mehrfachen Diskussionen reduziert sich der Wunsch des Finanzamtes auf 30.000 €.
    Eine weitere Bearbeitung wird verweigert, da der Vater für seinen als Pächter benutzen Gastrobetrieb (eigene Steuernummer) seinen Abgabeverpflichtungen nicht nachgekommen ist.

    Ist die Besteuerung ohne Abzug der Schulden so in Ordnung?
    Darf die Bearbeitung verweigert werden, da der Pächter des verkauften Lokales seine Erklärung nicht abgegeben hat?

    Danke im voraus für alle Antworten.

    Gruss Onkel Heinz

  2. #2
    Foren-Dauerbesucher Avatar von Stadtkatze
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    Also zunächst einmal... das Finanzamt wünscht sich keine Steuer, sondern setzt den Steuerbetrag fest, der sich aufgrund der maßgeblichen Besteuerungsgrundlagen ergibt. Außerdem wird über Besteuerungsgrundlagen nicht diskutiert. Es können allenfalls Gründe vorgetragen weden, die zur Minderung selbiger führen.

    Zur Sache selbst: Um was für einen Steuerbescheid handelt es sich? Ist es der Einkommensteuerbescheid? Wenn ja, wurde die entsprechende Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellt? Ist das nicht der Fall, dann sucht schnellstens einen auf.
    Deine Tochter hat den übertragenen Betrieb offensichtlich aufgegeben. Somit sind alle stillen Reserven aufzudecken und der Betriebsaufgabegewinn zu ermitteln. Ob es tatsächlich so ist kann der Sachverhaltsschilderung nicht entnommen werden.

    Ich glaube nicht, dass eine weitere Bearbeitung, so sie denn tatsächlich erfolgen soll, verweigert wird. Deine Abgabeverpflichtung bezieht sich auf den selben Veranlagungszeitraum wie die Steuerfestsetzung deiner Tochter? Oder handelt es sich um ein früheres Jahr. Ich glaube, dass bestimmte Sachverhalte korrespondierend behandelt werden müssen bzw. muss geprüft werden, ob es ggf. so ist. Warum erfüllst du deine Erklärungspflicht nicht einfach?

  3. #3
    Forenabhängiger :-)
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    Was hier gelaufen ist und ob das korrekt war, bzw. ob da noch etwas zu erreichen ist, dürfte kaum in einem Forum klärbar sein. Dafür muss man die Verträge, Steuererklärungen und - bescheide kennen und zudem noch Ahnung von der Materie haben.

    Möglicherweise wurde die Übertragung auch als unentgeltlich angesehen. Außerdem könnten vielleicht Haftungstatbestände für den Betriebsübernehmer eine Rolle spielen.

  4. #4
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    Die Eigentumsübertragung erfolgte über Kaufvertrag- Kaufpreis sind die Schulden

    Aktueller Stand: Wechsel des Steuerberaters.

    Gruss onkeklheinz

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