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Thema: Grundschule Toilettenaufsicht für die 4te Klasse während der Pausen

  1. #1
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    Grundschule Toilettenaufsicht für die 4te Klasse während der Pausen

    Guten Tag!

    Mein Kind geht derzeit noch in die Grundschule und ist gerade in die 4te Klasse gekommen.
    Am Ende des dritten Schuljahres wurde den Kindern ein Umfragebogen mitgegeben, in dem die Eltern befragt wurden, ob sie damit einverstenden sind, das die Kinder in der 4ten Klasse einen Toilettendienst durchführen sollen.

    Es ging dabei darum, das während der Pausen immer zwei Kinder (ein Mädchen und ein Junge) bei den Toiletten bleiben sollen, um aufzupassen, das dadrin die anderen Kinder die Toiletten nicht verschmutzen und ggf. zur Pausenaufsicht gehen sollen, um diese dazu zu holen. Also geht es nicht darum die Toiletten zu reinigen, sondern um das Beaufsichtigen.

    Ich bin dagegen, weil ich meine, das man Kindern nicht einfach die Pausen weg nehmen darf.
    Diese sind doch sogar gesetzlich geregelt, oder?

    Eine Pause ist eigentlich Freizeit und soll der Erhohlung dienen.

    Und es ist ja nicht so, das Kinder damit für irgendwas bestraft werden sollen, was sie angestellt haben, sondern vor allem für die Aufsicht der kleineren Kinder.
    Und dazu gibt es dann sogar noch sogenannte Patenschaften der Viertklässler zu den Erstklässlern, das die Älteren sich ein wenig um die Jüngeren kümmern sollen und dennen auch helfen sollen.
    Das mit den sich ein wenig um die jüngsten (und das auch nur im freien Rahmen) finde ich persönlich noch okay, solange es die Kinder nicht von ihrer Erholung abhält.

    Selbst bei Wikipedia kann man nachlesen, das Schulpausen auch aus medizinischer Sicht nicht nur sinnvoll, sondern auch notwendig sind, um die Kinder, als wie auch die Lehrer um den Schulalltag erfolgreich zu bewältigen. Gerade bei jüngeren Kindern ist es nach längerem Sitzen und konzentrieren nötig, da diese ihrem natürlichem Bewegungsdrang nachgeben können. Sowie in allen Altersgruppen wird in den Pausen auch das gerade gelernte in den Pausen verarbeitet, sowie auch Kontakte zu anderen Kindern, Jugendlichen gepflegt werden.

    (hab versucht den Text in eigene Worte umzuformulieren)

    Wie seht ihr das Ganze?

    Ich habe vorhin auf der Internetseite der Schule nachgelesen, das bei der Umfrage eine 45% sich dafür ausgesprochen haben, 31 % dagegen waren und 24 % haben ihre Stimme nicht abgegeben (vielleicht haben diese den Brief garnicht von ihren Kindern erhalten, die Zettel werden den Kindern ja zum weiterreichen übergeben und so mancher findet nicht den Weg zu den Eltern...)

    Auf jeden Fall wurde in der Schulkonferenz jetzt beschlossen, das die Viertklässler zu diesem Dienst verpflichtet sein sollen.


    Kann man da noch in irgendeiner Weise dagegen angehen?

    Ich hatte ja auf dem Umfragebogen vorgeschlagen, das eine Person eingestellt werden soll, die in den Pausen die Toiletten beaufsichtigt, und zwischen den Pausen die Toiletten reinigen kann, sowie auch beaufsichtige, da gerade in der Grundschule die Toiletten auch während der Unterrichtszeit häufig aufgesucht werden. Das Ganze wäre durchaus im bezahlbarem Rahmen, pro Kind währen das gerade mal Kosten in Höhe von 1,50, pro Monat.

    Zumal so nicht nur die Hygiene sich verbessert, sondern auch die Sicherheit erheblich steigen würde, gerade weil das ein freier Schulhof ohne Umzäunung ist, um den ein Spazierweg herum führt und natürlich, wobei dadurch sogar noch ein, wie ich finde, guter Job geschaffen wird.


    Über eine Einschätzung von euch würde ich mcih sehr freuen!

    Gruß,
    Gismo

  2. #2
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    Ich hatte ja auf dem Umfragebogen vorgeschlagen, das eine Person eingestellt werden soll, die in den Pausen die Toiletten beaufsichtigt, und zwischen den Pausen die Toiletten reinigen kann, sowie auch beaufsichtige, da gerade in der Grundschule die Toiletten auch während der Unterrichtszeit häufig aufgesucht werden. Das Ganze wäre durchaus im bezahlbarem Rahmen, pro Kind währen das gerade mal Kosten in Höhe von 1,50, pro Monat.
    Zu der Zahlung solcher Kosten kann und darf die Schule die Eltern nicht verpflichten. Was bedeutet: ein Großteil der Eltern würde das nicht bezahlen. Ich muss auch sagen: 1,50 Euro pro Monat für sowas halte ich für zu viel. Es ist in sozialschwachen Regionen oft schon schwierig, kleiner Beiträge für die Klassenkasse zu bewältigen.

    Eine Lösung, die daraus besteht, dass die Schule irgendwelche Verträge schließen soll mit Dienstleistern und deren Leistungen ein Großteil der Eltern nicht zustimmen werden, kann jedenfalls nicht die Lösung sein.

    Auf jeden Fall wurde in der Schulkonferenz jetzt beschlossen, das die Viertklässler zu diesem Dienst verpflichtet sein sollen.
    Die Schulversammlung setzt sich aus allen Gremien zusammen, die an der Schule aktiv sind: Schulleitung, Lehrer, Elternbeirat, SMV (Schülersprecher). Was immer bedeutet: eine Maßnahme, die hier beschlossen wurde, fand ein Großteil der Konferenzteilnehmer sinnvoll und angemessen.

    Und es ist ja nicht so, das Kinder damit für irgendwas bestraft werden sollen, was sie angestellt haben, sondern vor allem für die Aufsicht der kleineren Kinder.
    Das ist insofern falsch, als größere Kinder in der Regel eher an Toilettenverwüstungsaktionen beteiligt sind als die ganz Kleinen.

    Kinder sehen solche Dienste auch in der Regel nicht als Strafe, sondern machen das gerne. Sie lernen dabei, erste verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen. Den Kindern fehlt auch nicht jede Pause, da im System abgewechselt wird. Es ist auch wichtig, dass Kinder sich selbst als Mitverantwortliche im Schulbetrieb betrachten.

    Was Patenschaften jüngerer Schüler angeht: auch hier wird Verantwortungsbewusstsein trainiert. Und ich habe bislang nur erlebt, dass Kinder stolz auf solche Tätigkeiten waren. Ganz davon abgesehen ist eine Schule kein Dienstleistungszentrum, sondern ein soziales Miteinander aller am Schulleben Teilhabenden, also auch den Kindern.

    Das grundlegendste Problem bei der heutigen Sozialerziehung in Schulen ist meines Erachtens, dass immer mehr Eltern nur noch ihr Kind sehen, aber nicht mehr die Gemeinschaft. Zu einer sinnvollen Pädagogik gehört aber auch, die Gemeinschaft an sich und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für die Gemeinschaft zu fördern.

    Deshalb fängt man normalerweise schon früh mit Klassendiensten an (Tafeldienst, Blumendienst etc.) und weitet die Aktivitäten langsam aus.

    Angezielt sind nicht die Bildung lauter Menschen, die nur noch nach ihrem persönlichen Recht schauen, sondern die Bildung sozial fähiger Menschen, die sich auch für ihr Umfeld mit verantwortlich sehen.

  3. #3
    Neuer Benutzer Avatar von Früchtel
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    “Dienste“ in der Grundschule halte ich grundsätzlich für sinnvoll; ich denke, da braucht man nicht diskutieren.
    Ob dabei die Pause zu kurz kommt, richtet sich meistens nach dem Empfinden der Eltern. Die Kinder sehen das oft ganz anders - im Gegenteil: Das Privileg, wegen des Dienstes ein paar Minuten zu spät in den Unterricht zu kommen, wird gerne in Kauf genommen.

    Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie Ihr Kind bestimmt unkompliziert von diesem Dienst befreien, da wird sich kein Schulleiter querstellen.

    Da unsere Schulen aber anscheinend immer mehr zum Spielplatz für Rechtsanwälte werden, steht es Eltern natürlich frei, auch diesbezüglich mal ein Grundsatzurteil anzustreben,in dem die “Dienst-Frage“ endgültig geklärt wird...

  4. #4
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    Zitat Zitat von Früchtel Beitrag anzeigen
    “Dienste“ in der Grundschule halte ich grundsätzlich für sinnvoll; ich denke, da braucht man nicht diskutieren.
    Ob dabei die Pause zu kurz kommt, richtet sich meistens nach dem Empfinden der Eltern. Die Kinder sehen das oft ganz anders - im Gegenteil: Das Privileg, wegen des Dienstes ein paar Minuten zu spät in den Unterricht zu kommen, wird gerne in Kauf genommen.

    Mein Kind und die Kinder, die mit meinem Kind befreundet sind scheinen sich über diesen Dienst aber garnicht zu freuen

    Sollten Sie damit nicht einverstanden sein, können Sie Ihr Kind bestimmt unkompliziert von diesem Dienst befreien, da wird sich kein Schulleiter querstellen.

    Da unsere Schulen aber anscheinend immer mehr zum Spielplatz für Rechtsanwälte werden, steht es Eltern natürlich frei, auch diesbezüglich mal ein Grundsatzurteil anzustreben,in dem die “Dienst-Frage“ endgültig geklärt wird...
    Ich will die Schule nicht verklagen, sondern einfach wissen wie es rechtlich in diesem Gebiet ausschaut, zum Verklagen gibt es genug andere *rschl*ch*r, die es verdient haben und es reicht mir wie oft ich wegen dennen mit dem Anwalt sprechen musste, oder vor Gericht war.

    Übrigens cooles Avatar, erinnert an das gute,alte Dott

  5. #5
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    Zitat Zitat von Melissa Beitrag anzeigen
    Zu der Zahlung solcher Kosten kann und darf die Schule die Eltern nicht verpflichten. Was bedeutet: ein Großteil der Eltern würde das nicht bezahlen. Ich muss auch sagen: 1,50 Euro pro Monat für sowas halte ich für zu viel. Es ist in sozialschwachen Regionen oft schon schwierig, kleiner Beiträge für die Klassenkasse zu bewältigen.

    Eine Lösung, die daraus besteht, dass die Schule irgendwelche Verträge schließen soll mit Dienstleistern und deren Leistungen ein Großteil der Eltern nicht zustimmen werden, kann jedenfalls nicht die Lösung sein.

    Man könnte zumindest die Eltern fragen, ob sie damit einverstanden wären

    Die Schulversammlung setzt sich aus allen Gremien zusammen, die an der Schule aktiv sind: Schulleitung, Lehrer, Elternbeirat, SMV (Schülersprecher). Was immer bedeutet: eine Maßnahme, die hier beschlossen wurde, fand ein Großteil der Konferenzteilnehmer sinnvoll und angemessen.



    Das ist insofern falsch, als größere Kinder in der Regel eher an Toilettenverwüstungsaktionen beteiligt sind als die ganz Kleinen.

    In dem Schreiben selbst stand, das es eher bei den jüngeren Kindern vor kommt, das habe ich nicht einfach so dazu gedichtet

    Kinder sehen solche Dienste auch in der Regel nicht als Strafe, sondern machen das gerne. Sie lernen dabei, erste verantwortungsvolle Tätigkeiten zu übernehmen. Den Kindern fehlt auch nicht jede Pause, da im System abgewechselt wird. Es ist auch wichtig, dass Kinder sich selbst als Mitverantwortliche im Schulbetrieb betrachten.

    Mein Kind, sowie auch die Kinder aus dem Freundeskreis sind nicht davon überzeugt gerne ihre Pause vor dem Klo zu verbringen

    Was Patenschaften jüngerer Schüler angeht: auch hier wird Verantwortungsbewusstsein trainiert. Und ich habe bislang nur erlebt, dass Kinder stolz auf solche Tätigkeiten waren. Ganz davon abgesehen ist eine Schule kein Dienstleistungszentrum, sondern ein soziales Miteinander aller am Schulleben Teilhabenden, also auch den Kindern.

    Das grundlegendste Problem bei der heutigen Sozialerziehung in Schulen ist meines Erachtens, dass immer mehr Eltern nur noch ihr Kind sehen, aber nicht mehr die Gemeinschaft. Zu einer sinnvollen Pädagogik gehört aber auch, die Gemeinschaft an sich und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder für die Gemeinschaft zu fördern.

    Deshalb fängt man normalerweise schon früh mit Klassendiensten an (Tafeldienst, Blumendienst etc.) und weitet die Aktivitäten langsam aus.

    Ist ja alles schön und gut, solange die Kinder trotzdem an ihren Pausen teilnehmen können

    Angezielt sind nicht die Bildung lauter Menschen, die nur noch nach ihrem persönlichen Recht schauen, sondern die Bildung sozial fähiger Menschen, die sich auch für ihr Umfeld mit verantwortlich sehen.
    Stimmt, die zukünftigen Erwachsenen sollen immer tun was man ihnen sagt und nie über ihre eigenen Rechte nachdenken...
    Ich denke mein Kind hat genug auf sein eigenes Recht der körperlichen und seelischen Unversehrtheit verzichtet, weil es nichts von seinem Recht wusste, auch wenn das nicht direkt mit dem Thema zu tun hat.

    Ich habe eine völlige Abneigung dagegen, das mein Kind dann noch Toilettendienst schieben muss, was es ganz bestimmt daran erinnert wie ein eckelhafter Mensch es auf dem Klo bedrängt hat und den Urin des Kindes getrunken hat.
    Das ist auch so ein Punkt, der mir dabei auf den Magen schlägt und ich denke bei der wöchentlichen Therapiesitzung denkt das Kind genug darüber nach, dann muss es das nicht auch noch bei irgendwelchen Diensten an der Schule.

    Ich denke ich habe mein Kind schon recht sozial aufgezogen, es teilt mit jedem gern, oder gibt gerne seine Sachen an andere weiter, oder tut einem Gefallen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen.
    Und das habe ich selbst geschafft, die Erziehung der Kinder liegt eigentlich im Verantwortungsbereich der Eltern und die Schule ist in dem Punkt nur ein helfender Faktor.
    Tafeldienst ist ne gute Sache, Klasse ausfegen nach Unterrichtsschluss ist auch okay, aber die Pause dumm vor der Toilette zu verbringen und dann andere verpetzen, wenn die Blödsinn bauen (und ja, genauso sehen es die, die den Blödsinn gebaut haben und die dann Ärger vom Lehrer bekommen)

    Tut mir Leid, das ich da nunmal anderer Meinung bin und nicht möchte das Kinder solche Dienste machen müssen und ich möchte nicht vor der Schulverwaltung gehen und für mein Kind die Missbrauchtenkarte ausspielen.
    Ich denke es würde zu sehr das Interesse der Mitschüler erregen, wenn ein einzelnes Kind nicht mit machen muss.

  6. #6
    Super-Moderator Avatar von Catja
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    @Gismo: Bitte beschränken Sie sich auf die schwarze Farbe. die blaue ist den Moderatoren, - insbesondere hier @chatti vorbehalten. Dankeschön.

    Und weiter: Was sagt den das Kind selber dazu? "Nicht überzeugt" sein heisst ja nicht auch zwingend: Ablehnen.
    Das Schuljahr ist ja noch jung.

    Ich erinnere mich, dass Pausenaufsicht eigentlich ein begehrter Job sein kann.
    Immerhin hat man da "die Macht" und "Das Sagen" und das recht, 5 Minuten zu spät zum Unterricht in der Folgestunde nach der Pause zu erscheinen ...
    Und hilfsweise hatte man auch eine Lehrkraft, die bei Ungehorsam der bösen Mitschüler helfend zur Seite stehen könnte.

  7. #7
    Super-Moderator Avatar von Rechtspfleger
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    @Gismo

    Sie haben doch eingangs selbst ausgeführt, dass die Mehrheit sich für diesen Dienst ausgesprochen hat.
    Von daher wird jeder versuch den Dienst an sich zu verhindern nur über die Schulaufsichtsbehörde Aussicht auf erfolg haben.

    Wenn Sie lediglich für Ihr Kind eine "Freistellung" von dem Dienst haben möchten, dann sollten Sie das dem Schulleiter mitteilen.
    Das die Klasse natürlich mitbekommt, dass Ihr Kind nicht an diesem Dienst teilnimmt, ist Ihnen sicher klar. Wie die Mitschüler darauf reagieren, wird sich dann zeigen.


    Wie steht denn überhaupt das betroffene Kind selbst zu der Sache?

  8. #8
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    Zitat Zitat von Catja Beitrag anzeigen
    @Gismo: Bitte beschränken Sie sich auf die schwarze Farbe. die blaue ist den Moderatoren, - insbesondere hier @chatti vorbehalten. Dankeschön.

    Tschuldigung, das war mir nicht bewusst, ich wollte nue das man leicht erkennen kann was ich geschrieben habe...

    Und weiter: Was sagt den das Kind selber dazu? "Nicht überzeugt" sein heisst ja nicht auch zwingend: Ablehnen.
    Das Schuljahr ist ja noch jung.

    Ich erinnere mich, dass Pausenaufsicht eigentlich ein begehrter Job sein kann.
    Immerhin hat man da "die Macht" und "Das Sagen" und das recht, 5 Minuten zu spät zum Unterricht in der Folgestunde nach der Pause zu erscheinen ...
    Und hilfsweise hatte man auch eine Lehrkraft, die bei Ungehorsam der bösen Mitschüler helfend zur Seite stehen könnte.
    Mein Kind hat mir ausdrücklich gesagt, das es das nicht machen will. Und die Kinder die hier zu Besuch waren haben das genauso gesehen.

  9. #9
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    Zitat Zitat von Rechtspfleger Beitrag anzeigen
    @Gismo

    Sie haben doch eingangs selbst ausgeführt, dass die Mehrheit sich für diesen Dienst ausgesprochen hat.
    Von daher wird jeder versuch den Dienst an sich zu verhindern nur über die Schulaufsichtsbehörde Aussicht auf erfolg haben.

    Wenn Sie lediglich für Ihr Kind eine "Freistellung" von dem Dienst haben möchten, dann sollten Sie das dem Schulleiter mitteilen.
    Das die Klasse natürlich mitbekommt, dass Ihr Kind nicht an diesem Dienst teilnimmt, ist Ihnen sicher klar. Wie die Mitschüler darauf reagieren, wird sich dann zeigen.


    Wie steht denn überhaupt das betroffene Kind selbst zu der Sache?
    Das Kind möchte den Dienst nicht machen und steht was ihre Freunde angeht nicht alleine damit

    Das mit dem nur mein Kind freistellen, würde natürlich den Unmut der Klassenkameraden hervorrufen, zudem das Interesse an der Frage warum gerade dieses Kind den Dienst nicht machen muss...

  10. #10
    Super-Moderator Avatar von Catja
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    Ich finde immer noch kein überzeugendes Argument, warum nicht alle Kinder turnusmäßig diesen Dienst versehen sollten.
    Bei uns war es dieses, dazu turnusmäßig das Einsammeln des gesamten (!) Mülls vom Pausenhof während und nach der Pause (mit engem (!) Zeitfenster) etc..

    Klar ist, dass ,man lieber mit dem Kumpels ratscht, als zu Putzen oder irgendwelche sonstigen unangenehmen Pflichten zu verrichten.
    Aber: Das Leben ist kein Ponyhof.

    Eine gewisse Mitverantwortung für die Schule ist wichtig.

  11. #11
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    Bei uns fingen solche Dienste erst in der weiterführenden Schule an, so ab siebte Klasse dann ist man aber auch schon aus dem Alter raus rum zu turnen und mir haben die Dienste mit dem Picker durch die Gegend zu rennen, Müll aufzusammeln und dabei mit meinen Freundes reden zu können auch irgendwo Spaß gemacht. Und wenn jemand beim rauchen erwischt wurde musste er Kippen aufsammeln, oder Kaugummis kratzen, hat uns auch nicht geschadet. Aber Toilettenaufsicht? Da hätte ich mich auch geweigert. Es gibt für alles Grenzen und das sage ich als Putze, welche auch täglich Klo´s auswischt.

  12. #12
    Super-Moderator Avatar von Catja
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    Zitat Zitat von Gismo Beitrag anzeigen
    Aber Toilettenaufsicht? Da hätte ich mich auch geweigert. Es gibt für alles Grenzen und das sage ich als Putze, welche auch täglich Klo´s auswischt.
    Da bin ich ganz anderer Ansicht.
    Pflicht ist Pflicht.
    Und die macht halt vor der klotür keinen Halt.
    Und es haben sich ja nun mehr Eltern FÜR die Pflicht als gegen die Pflicht ausgesprochen.
    Warum war das wohl so?
    Die Kinder sollen die Toiletten ja nicht selber putzen, sondern dafür sorgen, dass kein Vandalismus und keine unnötigen arbeiten für die PutzteufelInnen entsteht.

    (P.S.: Vollzitate direkt nach dem Beitrag, auf den man antwortet sind absolut unnötig ...)

  13. #13
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    Ich habe die Toiletten da schon so manches Mal gesehen und ich muss sagen, das Erwachsene um einiges mehr rum sauen, von den Toiletten an weiterführenden Schulen mal ganz abgesehen.

    Aber das ist ja jetzt die persönliche Meinung, und ich denke da weiter drüber zu diskutieren wie die Meinungen sind, ist unnötig, ich habe meine, und Sie haben Ihre Meinung und das ist auch okay so.


    Ich wollte ja auch eigentlich nur erfahren ob Kinder einen Anspruch auf ihre Pausen haben.

  14. #14
    Super-Moderator Avatar von Catja
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    Wird den Kindern während der Aufsicht untersagt, sich zu unterhalten? Zu essen? Zu trinken? Sich zu bewegen?

    Nur mal so neugierdehalber: Über wie veile Aufsichtsdienste pro Monat reden wir hier eigentlich (Anzahl der 4.-Klässler/ 2 (da jweiels 2 Dienst tun) / Anzahl der Toiletten x Anzahl der Schultage)?

  15. #15
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    Ehe ein Vorschlag in die Schulkonferenz zur Abstimmung gegeben wird, wird er in der Lehrerkonferenz (alle Lehrkräfte), in der Schülerkonferenz (Schülervertreter) und in der Elternkonferenz (Elternvertreter) diskutiert und abgestimmt. Wenn dann in der Schulkonferenz (mit Vertretern aus den 3 Gremien) eine Abstimmung geschieht, kann man davon ausgehen, dass diese demokratisch herbeigeführt wurde. Die Mehrheit der Vertreter aller Gremien hat sich für den Dienst entschieden. Also findet er statt, ob ihn alle wollen... oder nicht.

    Warten Sie mal den regnerischen Herbst oder den kalten Winter ab. Zu diesen Jahreszeiten können die Kinder gar nicht genug Aufsichten machen, in denen sie nicht das Schulhaus verlassen müssen.

    Aus Erfahrung schreibt
    Cathy

    P.S. Ich denke auch nicht, dass Kindern die Pause genommen wird, wenn sie den Dienst tun. Sie können schnattern, sich auf den Unterricht vorbereiten, sich vielleicht schnell noch eine Hausaufgabe abschreiben..... Für Aufsichten verantwortlich zu sein ist gerade für die (meisten!!) "Kleinen" sehr "cool".

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