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Thema: Steuererklärung Trennungsjahr

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Steuererklärung Trennungsjahr

    Hallo,
    habe mich im Juni 2011 von meiner Frau getrennt.
    Wir haben auch im Juni die Steuerklassen von 3/5 auf 4/4 geändert.
    Meine Frau hat getrennte Veranlagung gemacht.
    Jetzt habe ich nur ein Problem wie ich die Erklärung machen soll, bzw. ob ich mit einer Nachzahlung rechnen muss.
    Sie hatte bis 31.04. einen 400€ Job. Ab 01.05. einen Nebenjob ca. 1000€ brutto.

    Sogesehen hat sie bis 31.04. ja gar keine Lohnsteuer bezahlt und ich muss mit so gut wie keiner Nachzahlung rechen.
    Sehe ich das richtig?

    Für Tipps und Anregungen währe ich sehr dankbar.

  2. #2
    Foren-Dauerbesucher
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    Um hier richtig antworten zu können, müsste man genaue Zahlen kennen. Dies lässt sich hier im Forum schlecht machen, so daß ich hier nur einen Fachmann vor Ort (StB, Lohi) empfehlen kann.

    Aber:
    Im Jahr der Trennung kann man immernoch die gemeinsame Veranlagung wählen, was meist (und nachdem was ich lese) und auch hier die günstigste Variante ist. Bis zur Bestandskraft beider einzelner Bescheide kann man die noch wählen. Also auch wenn die Frau hier schon eine getrennte Veranlagung gemacht hat, wäre es besser sich hier einvernehmlich zu einigen und eine gemeinsame Zusammenveranlagung zu machen.

    Dies kann auch zivilrechtlich eingeklagt werden, oder aber auch der steuerl. Nachteil, der sich aus einer getrennten Veranlagung ergibt, aber das ist natürlich ein längerer und auch meist teurerer Weg.

  3. #3
    Neuer Benutzer
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    Hab mich auch beim Finanzamt erkundigt.
    Der sagte mir ich müsse meine Steuererklärung selber machen.
    Falls ich dann eine Nachzahlung hätte, könnte ich das Einklagen.
    Gegen die getrennte Veranlagung( weil ja meine Ex-Frau diesen ja schon gemacht hat) könnte ich dies nicht.

  4. #4
    Foren-Dauerbesucher Avatar von Stadtkatze
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    Zitat Zitat von Peter3278 Beitrag anzeigen
    Hab mich auch beim Finanzamt erkundigt.
    Der sagte mir ich müsse meine Steuererklärung selber machen.
    Falls ich dann eine Nachzahlung hätte, könnte ich das Einklagen.J
    Gegen die getrennte Veranlagung( weil ja meine Ex-Frau diesen ja schon gemacht hat) könnte ich dies nicht.
    Ja, das wäre wohl eine Möglichkeit.

    Du kannst aber auch die Veranlagungsart erstreiten. Deine (Noch)Frau darf nämlich die getrennte Veranlagung nicht aus reiner Willkür wählen. Es ist zwar etwas schwierig, aber es geht.

    Im Regelfall dürfte der Splittingtarif günstiger sein. Sofern sich eine Nachzahlung ergibt, schulden die die Eheleute gesamtschuldnerisch. Du könntest deiner Ehefrau zusichern, die Nachzahlung zu übernehmen. Im Endeffekt (wenn es zur Aufteilung der Gesamtschuld kommen sollte) zahlst du sowieso. Für den Erstattungsfall, steht dir die Erstattung im Verhältnis der gezahlten Lohnsteuer zu. Somit dürfte sich für dich eine höhere Erstattung ergeben. Hier könntest du deiner Ehefrau die Hälfte oder gar einen größeren Anteil zusichern. Wahrscheinlich immer noch die billigere Variante.

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