Hallo,

ich hoffe mir kann jemand helfen, denn irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch:

Folgender Sachverhalt liegt zugrunde:

A lässt sich von Handwerker B die Fenster reparieren. Hierbei verwendet B ein mangelhaftes Ersatzteil (was B jedoch nicht erkennen kann). Die Fenster "funktionieren" daher nicht (gehen nicht auf / zu oder was Fenster halt so tun sollen).
A verlangt von B Nachbesserung, die dieser jedoch verweigert (unberechtigter Weise). Daher bestellt A einen weiteren Handwerker (C) der das Fenster nun endgültig repariert. Nun verlangt A von B die Übernahme der Kosten der Reperaturleistungen des C. Zudem musste A, bis das Fenster endgültig repariert wurde, das Zimmer mit einem elektrischen Heizgerät beheizt werden. Daher verlangt A von B die Übernahme der entstandenen Energiekosten.

Woraus ergeben sich die Ansprüche?
Die Kosten für den zweiten Handwerker kann er über §§634, 637 verlangen.
Wie kriegt er aber die Stromkosten zurück? Handelt es sich um einen SE statt der Leistung gem. §634, 280 I, III, 281 oder einen SE neben der Leistung gem. §§ 634 Nr. 4, 280 ff BGB?
Wäre bei einem SE neben der Leistung Vorraussetzung, dass die Pflichtverletzung in der mangelhaften Reperatur liegt (was hier wegen Vertretenmüssen nicht durchgeht) und sie eben nicht in der Verweigerung der Nacherfüllung liegt?
In meinen Unterlagen finde ich als Abgrenzungskriterium immer die "Kontrollfrage", ob der Schaden bei einer Nacherfüllung innerhalb einer Nachfrist vermieden worden wäre oder nicht - hilft mir hier irgendwie nicht weiter.
Ich steh einfach auf dem Schlauch, ich hoffe mir kann jemand helfen.