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Thema: Schenkungssteuer bei Hausübertragung

  1. #1
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    Schenkungssteuer bei Hausübertragung

    Hallo, zusammen!

    X ist Eigentümer eines zwei Familienhauses und möchte dieses Haus auf seinen Vater übertragen.

    Fällt da Schenkungssteuer an? Wenn ja, wie viel? Und in welchem § kann man das nach lesen?

    Und wie wäre es, wenn X verheiratet ist und drei Kinder hat - die Frau sich scheiden lassen möchte. Würde bei der Übertragung rückwirkend irgendwas passieren?

    Vielen Dank!

  2. #2
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    wie viel ist die Immobilie denn Wert ?

  3. #3
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    Ja wahrscheinlich schon.

    Mal angenommen das Haus hat einen Steuerwert von 200.000€
    Der Vater hat in Steuerklasse II (§15 ErbStG) einen Freibetrag von 20.000€ (§16 ErbStG).

    Also müssen 180.000€ versteuert werden (Steuersatz s. §19 ErbstG).


    Wie man das Gebäude bewertet führt jetzt etwas weit - hier die entsprechenden Vorschriften:
    §12 ErbStG i.V.m. §151 BewG
    §157 BewG i.V.m. §176 bis 198 BewG


    P.S. Vielleicht könnte die Schenkung von der Ehefrau angefochten werden, wenn kurz vor der Scheidung das Haus nur deshalb übertagen wurde? Damit kenne ich mich aber leider nicht aus.

  4. #4
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    Mhm...vielleicht zwischen 600.000 und 800.000 €.

  5. #5
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    Zitat Zitat von versacube Beitrag anzeigen
    Ja wahrscheinlich schon.

    Mal angenommen das Haus hat einen Steuerwert von 200.000€
    Der Vater hat in Steuerklasse II (§15 ErbStG) einen Freibetrag von 20.000€ (§16 ErbStG).

    Also müssen 180.000€ versteuert werden (Steuersatz s. §19 ErbstG).


    Wie man das Gebäude bewertet führt jetzt etwas weit - hier die entsprechenden Vorschriften:
    §12 ErbStG i.V.m. §151 BewG
    §157 BewG i.V.m. §176 bis 198 BewG


    P.S. Vielleicht könnte die Schenkung von der Ehefrau angefochten werden, wenn kurz vor der Scheidung das Haus nur deshalb übertagen wurde? Damit kenne ich mich aber leider nicht aus.
    Ok, danke für die §§!

  6. #6
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    Zitat Zitat von SuperGo Beitrag anzeigen
    Mhm...vielleicht zwischen 600.000 und 800.000 €.
    Bei dieser großen Spanne wird man um ein Gutachten (und weitere Kosten) wohl nicht herum kommen.

    Aber als Möglichkeit billiger durch die Scheidung zu kommen sehe ich die Idee nicht.

  7. #7
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    Im Übrigen - das sei nur angemerkt - würde es auch nicht sehr viel nutzen aus der Schenkung einen Kaufvertrag zu machen, wenn man keinen marktüblichen Kaufpreis sondern nur einen symbolischen Preis (z.B. 1 €) verlangt. Die Differenz würde als Schenkung angesehen mit den sich aus dem ErbStG ergebenden Konsequenzen. (§ 7 Abs. 1 Nr. 1 ErbStG)

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