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Thema: Anfängerfragen Einkommenssteuer Selbstständige

  1. #1
    Neuer Benutzer
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    Anfängerfragen Einkommenssteuer Selbstständige

    Hallo liebe Community,

    erbitte um Ratschläge zum Folgenden Sachverhalt.

    Es soll eine Einkommensteuer Erklärung aus selbständiger Arbeit verfasst werden.

    Da ich nun im 2ten Jahr bin und Gewinne generiere und die Angelegenheit eh einem Steuerberater übergeben werde, muss ich dennoch fürs letzte Jahr (wenn auch verspätet) die Erklärung fertigstellen.

    Das Problem für mich sieht wie folgt aus:

    Die BWA weist enorme Gewinne aus (im BWA werden die offenen Verbindlichkeiten nicht berücksichtigt).
    Nach Abzug des Gewerbefreibetrages (24,500€) bleiben immer noch zirka 60.000€ Gewinn (laut BWA).

    Die Einkommenssteuer, so wie ich das verstanden habe, wird auf Basis des Gewerbetrages OHNE ABZUG ermittelt (wären in diesem Fall 84,500€).

    Da ich nur 1000€ jeden Monat privat entnommen habe und das Kapital in Form von Lagerbeständen gebunden ist, stellt sich mir die Frage inwiefern man diesen Sachverhalt geltend machen lassen kann.

    Falls ein Denkfehler vorliegen sollte, bitte ich euch mir diesen mitzuteilen.

    Vielen Dank.

  2. #2
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    Sie sollten auch für die Steuererklärung des letzten Jahres dringend einen Steuerberater beschäftigen. Die fehlende Kenntnis schon elementarer Dinge in diesem Bereich bedeutet eine erhebliche Gefahr, eklatante Fehler zu begehen.

    Die Anfrage in diesem Forum kann das sicher nicht ersetzen.

  3. #3
    Achdujeh
    Gast
    Handelt es sich beim Gewerbe um ein Einzelunternehmen oder wurde z.B. eine sog. 1-Personen-Gesellschaft gegründet?

  4. #4
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Achdujeh Beitrag anzeigen
    Handelt es sich beim Gewerbe um ein Einzelunternehmen oder wurde z.B. eine sog. 1-Personen-Gesellschaft gegründet?
    Es handelt sich um ein Einzelunternehmen.

  5. #5
    Achdujeh
    Gast
    Zitat Zitat von isy81 Beitrag anzeigen
    Es handelt sich um ein Einzelunternehmen.
    Dann dürfte es sich also bei der Steuererklärung im wesentlichen um eine EÜR handeln, also eine Einnahme-Überschuss-Rechnung. Dabei werden alle betriebliche Einnahmen aus dem Steuerjahr aufgeschrieben, ebenso die betrieblichen Ausgaben. Die Ergebnisse werden gegenüber gestellt und es ergibt sich der Überschuss (Gewinn bzw. Verlust).

    Es werden wie gesagt alle betrieblichen Ausgaben des Jahres erfasst, selbstverständlich auch die Ausgaben für den Aufbau eines Waren- bzw. Materiallagers.

    Die EÜR als Teil der Einkommensteuererklärung hat übrigens wenig mit der "richtigen" Buchführung zu tun. Der normale Einzelunternehmer ohne Angestellte braucht dafür oft keinen Steuerberater. Lediglich etwas Selbstdisziplin und ein gängiges PC-Programm oder auch eine handelsübliche Tabellenkalkulation müssen vorhanden sein.

    Ein Steuerberater kann natürlich nützlich sein. Etwa wenn der Steuerberater weniger kostet, als man selbst in der Zeit verdienen kann, die man für die Steuer aufwenden muss.

    Man sollte aber grundsätzlich zumindest grob wissen, wie das mit der Steuer funktioniert, denn wenn man dem Steuerberater falsche Aufträge erteilt oder dieser Fehler macht, treffen die Folgen erstmal den Unternehmer.

  6. #6
    Neuer Benutzer
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    Zitat Zitat von Achdujeh Beitrag anzeigen
    Dann dürfte es sich also bei der Steuererklärung im wesentlichen um eine EÜR handeln, also eine Einnahme-Überschuss-Rechnung. Dabei werden alle betriebliche Einnahmen aus dem Steuerjahr aufgeschrieben, ebenso die betrieblichen Ausgaben. Die Ergebnisse werden gegenüber gestellt und es ergibt sich der Überschuss (Gewinn bzw. Verlust).

    Es werden wie gesagt alle betrieblichen Ausgaben des Jahres erfasst, selbstverständlich auch die Ausgaben für den Aufbau eines Waren- bzw. Materiallagers.

    Die EÜR als Teil der Einkommensteuererklärung hat übrigens wenig mit der "richtigen" Buchführung zu tun. Der normale Einzelunternehmer ohne Angestellte braucht dafür oft keinen Steuerberater. Lediglich etwas Selbstdisziplin und ein gängiges PC-Programm oder auch eine handelsübliche Tabellenkalkulation müssen vorhanden sein.

    Ein Steuerberater kann natürlich nützlich sein. Etwa wenn der Steuerberater weniger kostet, als man selbst in der Zeit verdienen kann, die man für die Steuer aufwenden muss.

    Man sollte aber grundsätzlich zumindest grob wissen, wie das mit der Steuer funktioniert, denn wenn man dem Steuerberater falsche Aufträge erteilt oder dieser Fehler macht, treffen die Folgen erstmal den Unternehmer.

    Vielen Dank erstmal!

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