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Thema: Erbe nicht auffindbar

  1. #1
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    Erbe nicht auffindbar

    Hallo,
    wer weiß, was zu tun ist. Es gibt vier Erben, drei davon leben in den USA. Ein Erbe in den USA ist "verschollen", selbst die Verwandten dort wissen nicht, wo er sich aufhält.
    Es gab die Auskunft, dass nur alle vier Erben zusammen das Erbe antreten können, sonst kann niemand etwas bekommen. Stimmt das? Gibt es die Möglichkeit das Erbe zu splitten und den Erbanteil des nicht auffindbaren Erben gerichtlich verwalten zu lassen, bis er sich meldet?
    Danke für Ihre Erfahrungen.
    Jule46

  2. #2
    Gehört hier zum Inventar...
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    Zitat Zitat von Jule46 Beitrag anzeigen
    Hallo,
    Es gibt vier Erben, drei davon leben in den USA.
    Wo ist der Erbfall denn eingetreten? Bzw. wo wohnte der Erblasser zuletzt und was hat er hinterlassen?

  3. #3
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    Wenn ein Erbe nicht aufzufinden ist, kann vom NG ein Nachlasspfleger bestellt werden, der für den Eben handelt.

  4. #4
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    Zitat Zitat von Newbie Beitrag anzeigen
    Wo ist der Erbfall denn eingetreten? Bzw. wo wohnte der Erblasser zuletzt und was hat er hinterlassen?
    Der Erblasser wohnte in Deutland und hinterläßt außer wenigen privaten Dingen in erster Linie Geld.
    Danke
    Jule 46

  5. #5
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    Zitat Zitat von Cruncc Beitrag anzeigen
    Wenn ein Erbe nicht aufzufinden ist, kann vom NG ein Nachlasspfleger bestellt werden, der für den Eben handelt.
    Da werde ich noch einmal nachfragen. Beim Amtsgericht wurde gesagt, wenn ein Erbe vorhanden ist, ist das Nachlassgericht nicht zuständig, dann muß der sich kümmern.
    Danke - Jule46

  6. #6
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    Hmm da kommt es - wenn ich Cruncc's Beitrag lese - anscheinend wirklich auf das betroffene Bundesland an. Also bei uns im BL würde das Nachlassgericht keinen Nachlasspfleger einsetzen, weil 1. kein sicherungsbedrüftiger Nachlass (Geld und private Sachen) vorhanden ist und 2. kein Erbe unbekannt ist, sondern lediglich nicht auffindbar. In solchen Fällen wird bei uns keine Pflegschaft eingerichtet. Selbst wenn nicht feststeht, ob der verschollene Erbe bereits verstorben ist oder nur nicht gefunden werden will, wird bei uns trotzdem keine Pflegschaft eingerichtet. Erst wenn sicherungsbedrüftiger Nachlass vorhanden ist, setzt das Nachlassgericht einen Pfleger ein.
    Sie können aber gemeinsam mit den anderen Erben einen Erbschein/ggf. Teilerbschein beantragen. Mit diesem wäre es dann möglich, bei der Bank die Erbanteile auszahlen zu lassen. Den verbleibenen Betrag könnte die Bank dann hinterlegen (ob diese das macht, keine Ahnung).

  7. #7
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    Zitat Zitat von daggy Beitrag anzeigen
    Hmm da kommt es - wenn ich Cruncc's Beitrag lese - anscheinend wirklich auf das betroffene Bundesland an. Also bei uns im BL würde das Nachlassgericht keinen Nachlasspfleger einsetzen, weil 1. kein sicherungsbedrüftiger Nachlass (Geld und private Sachen) vorhanden ist und 2. kein Erbe unbekannt ist, sondern lediglich nicht auffindbar. In solchen Fällen wird bei uns keine Pflegschaft eingerichtet. Selbst wenn nicht feststeht, ob der verschollene Erbe bereits verstorben ist oder nur nicht gefunden werden will, wird bei uns trotzdem keine Pflegschaft eingerichtet. Erst wenn sicherungsbedrüftiger Nachlass vorhanden ist, setzt das Nachlassgericht einen Pfleger ein.
    Sie können aber gemeinsam mit den anderen Erben einen Erbschein/ggf. Teilerbschein beantragen. Mit diesem wäre es dann möglich, bei der Bank die Erbanteile auszahlen zu lassen. Den verbleibenen Betrag könnte die Bank dann hinterlegen (ob diese das macht, keine Ahnung).
    Der Erblasser wohnte in Niedersachsen. Dem Hinweis mit demTeilerbschein werde ich nachgehen. Sicher benötige ich dafür von den anderen zwei Erben in den USA beglaubtige Vollmachten? Die Bank werde ich fragen, ob das möglich ist, 1/4 des Erbes zu hinterlegen.
    Danke für die wertvollen Hinweise
    Jule 46

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