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Thema: Cannabis wichtiger als Führerschein?

  1. #46
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    Zitat Zitat von Hannerl Beitrag anzeigen
    ....beeinflusst Methadon das Fahrverhalten nicht.

  2. #47
    Foren-Dauerbesucher Avatar von SKSM
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    Hallo,
    Zitat Zitat von Hannerl Beitrag anzeigen
    Erstens ist das so nicht richtig.

    Zweitens beeinflusst Methadon das Fahrverhalten nicht.



    Das wäre ganz und gar unsinnig. Die Wirkung von Methadon hängt von so vielen Faktoren ab, dass die Festlegung auf eine maximale Tagesdosis für alle völliger Quatsch ist.
    natürlich ist das unsinnig, was ich schrieb, daher das Smilie.
    Methadon Substitution schließt trotzdem die Fahreignung aus. Das hat im Wesentlichen damit zu tun, dass eine Therapie ausschließlich an vorbelasteten Drogenkonsumenten durchgeführt wird. Die Anforderungen an eine Zweifelsausräumung bei Methadon Substituierten sind sehr hoch und ist nicht mit einer bestimmten Tagesdosis zu erreichen.

    Liebe Grüße

  3. #48
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    @Bonum

    Woher beziehst du deine Kenntnisse? Wie kommst du dazu, so selbstsicher eine Tatsache zu vertreten,bei der selbst die interdisziplinäre Fachwelt noch nicht zu einer eindeutigen Meinung gekommen ist?

    Bist du selbst schon einmal substituiert gewesen und Auto gefahren? Oder hast du Studien dazu gelesen? Oder gar an einer Studie mitgewirkt, als Untersuchender oder als Fallstudie? Oder kennst du vielleicht eine repräsentative Anzahl von Substituierten, die schlecht Auto fahren?

    Falls ja, dann nehme ich meine Meinung zurück und gebe zu, dass zufällig alles, was meine eigene Erfahrung dazu ausgemacht hat, zufällig immer eine Ausnahme war.


    Methadon Substitution schließt trotzdem die Fahreignung aus. Das hat im Wesentlichen damit zu tun, dass eine Therapie ausschließlich an vorbelasteten Drogenkonsumenten durchgeführt wird. Die Anforderungen an eine Zweifelsausräumung bei Methadon Substituierten sind sehr hoch und ist nicht mit einer bestimmten Tagesdosis zu erreichen.
    Im juristischen Sinne ist das wohl so. Aber wohlgemerkt nicht im praktischen! Ein gut eingestellter Substituierter reagiert auf sein Methadon genauso wie ein Alkoholiker auf Alkohol: er reagiert paradox, d.h., erst der Suchtstoff macht einen normal funktionierenden Menschen aus ihm. Hat man keine Eintragungen (Methadonsubstituierte müssen nicht zwangsläufig kriminelle Drogenabhängige gewesen sein. Man staunt, wie verbreitet das ist. Es gibt sogar substituierte Polizisten), dann steht kein Wort im Führerschein. Es ist ganz einfach nicht Öffentlich.

    Den Leuten die Wiedererlangung ihres Führerscheins so zu erschweren ist nicht nur ungerecht, sondern auch dumm in Sinne der Absicht der ganzen Methadonbehandlung: der Patient soll ja weg von den Drogen und wieder in die Gesellschaft eingegliedert werden. Ohne Führerschein sind die Leute nicht mobil und können oft bestimmte Jobs nicht oder nicht mehr annehmen. Der größte Witz ist aber, dass sie erst einmal MPU etc. finanzieren müssen, bevor entschieden wird, ob sie wieder fahren dürfen. So mancher hat auf diese Weise Hunderte von Euro umsonst ausgegeben.

    Das Ganze unterliegt der bescheuerten Drogenpolitik Bayerns. Die Matschbirnen in diesem Land brauchen gar keine Drogen.

    Hannerl

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