ruppzuck
30.06.2011, 20:25
Hallo liebe Juristen!
Angenommen ein Dozent lässt seinen Kurs mit 54 Studenten eine Prüfung schreiben. 24 fallen durch, 30 bestehen. Auffällig an der ganzen Geschichte ist, dass er hauptsächlich weibliche Studenten bestehen lässt, auch wenn diese in der Klausur nachweislich weniger wussten und manifestierten und dies auch zugeben.
Auch im Labor wird dies mehr als ersichtlich. Wenn o.g. Dozent anwesend ist (und sich ausnahmsweise mal nicht auf der Suche nach Kaffee befindet), hilft er den weiblichen Studentinnen ausgiebig. Wenn jedoch ein männlicher Student eine Frage hat und Hilfe benötigt, erfährt er Abweisung oder wird als minderbemittelt dargestellt. Die Schikane, die die männlichen Studenten erfahren, sind von seinem subjektiven Empfinden geprägt. Beispiel:
Ein Student möchte seine Laborarbeit im letzten Termin abzeichnen lassen, gibt dies 30 min. vor Ende bekannt. Der Dozent erwidert ein "gleich" (tut er häufiger). Am Ende der Stunde steht der Student mit deinem fertigen Bericht am Schreibtisch des Dozenten, dieser fährt seinen Rechner herunter, fragt: "Kann ich Ihnen helfen?" Nach verdutztem "ja, ich wollte das gern abzeichnen lassen" kommt: "Nö, die Stunde ist vorbei. Sie können morgen wiederkommen." (Morgen, wenn eine andere Laborgruppe dran ist und der Student diese Zeit zum Lernen nutzen könnte und müsste da in 4 Tagen die nächste Prüfung ansteht).
Das ist nur ein Beispiel von ganz vielen, bezeugbar von mindestens 50 Studenten, von denen im Endeffekt etwa 15 den Schneid hätten, sich rechtlich gegen diese Schikane durchzusetzen, sofern man hier irgendetwas machen kann.
Es geht den Studenten auch nicht darum, sich irgendwelche Prüfungsleistungen zu erklagen, denn diejenigen, die durchgefallen sind, sind sich bewusst, dass sie auch zurecht durchgefallen sind. Es geht lediglich um die ungerechte Behandlung und überzogene Schikane, die wie ein kleines "Machtspielchen" im vergangenen Semester anmutete. Voraussichtlich wird dies so auch im kommenden Semester durch diesen Dozenten, der gleichzeitig auch Leiter des Studiengangs ist und dementsprechend viel Einfluss besitzt, gehandhabt. Wenn genannter Dozent morgen die verbleibenden 30 Studenten im Labor nicht bestehen lässt, wird er auch im übernächsten Semester Dozent dieses Studienfaches für die Wiederholenden sein, da er, im Gegensatz zu anderen Dozenten, seine Prüfung nur 2 statt 3-4 Mal pro Kalenderjahr(Labor und Vorlesungen jedes 2. Semester) anbietet.
Ich wusste nicht genau, ob ich meine Frage hier richtig gestellt habe, falls sie sich in der falschen Rubrik befindet, so hoffe ich, dass sie von einem Moderator in die richtige verschoben wird.
Vielen Dank für alle Antworten!
Viele Grüße
ruppzuck
Angenommen ein Dozent lässt seinen Kurs mit 54 Studenten eine Prüfung schreiben. 24 fallen durch, 30 bestehen. Auffällig an der ganzen Geschichte ist, dass er hauptsächlich weibliche Studenten bestehen lässt, auch wenn diese in der Klausur nachweislich weniger wussten und manifestierten und dies auch zugeben.
Auch im Labor wird dies mehr als ersichtlich. Wenn o.g. Dozent anwesend ist (und sich ausnahmsweise mal nicht auf der Suche nach Kaffee befindet), hilft er den weiblichen Studentinnen ausgiebig. Wenn jedoch ein männlicher Student eine Frage hat und Hilfe benötigt, erfährt er Abweisung oder wird als minderbemittelt dargestellt. Die Schikane, die die männlichen Studenten erfahren, sind von seinem subjektiven Empfinden geprägt. Beispiel:
Ein Student möchte seine Laborarbeit im letzten Termin abzeichnen lassen, gibt dies 30 min. vor Ende bekannt. Der Dozent erwidert ein "gleich" (tut er häufiger). Am Ende der Stunde steht der Student mit deinem fertigen Bericht am Schreibtisch des Dozenten, dieser fährt seinen Rechner herunter, fragt: "Kann ich Ihnen helfen?" Nach verdutztem "ja, ich wollte das gern abzeichnen lassen" kommt: "Nö, die Stunde ist vorbei. Sie können morgen wiederkommen." (Morgen, wenn eine andere Laborgruppe dran ist und der Student diese Zeit zum Lernen nutzen könnte und müsste da in 4 Tagen die nächste Prüfung ansteht).
Das ist nur ein Beispiel von ganz vielen, bezeugbar von mindestens 50 Studenten, von denen im Endeffekt etwa 15 den Schneid hätten, sich rechtlich gegen diese Schikane durchzusetzen, sofern man hier irgendetwas machen kann.
Es geht den Studenten auch nicht darum, sich irgendwelche Prüfungsleistungen zu erklagen, denn diejenigen, die durchgefallen sind, sind sich bewusst, dass sie auch zurecht durchgefallen sind. Es geht lediglich um die ungerechte Behandlung und überzogene Schikane, die wie ein kleines "Machtspielchen" im vergangenen Semester anmutete. Voraussichtlich wird dies so auch im kommenden Semester durch diesen Dozenten, der gleichzeitig auch Leiter des Studiengangs ist und dementsprechend viel Einfluss besitzt, gehandhabt. Wenn genannter Dozent morgen die verbleibenden 30 Studenten im Labor nicht bestehen lässt, wird er auch im übernächsten Semester Dozent dieses Studienfaches für die Wiederholenden sein, da er, im Gegensatz zu anderen Dozenten, seine Prüfung nur 2 statt 3-4 Mal pro Kalenderjahr(Labor und Vorlesungen jedes 2. Semester) anbietet.
Ich wusste nicht genau, ob ich meine Frage hier richtig gestellt habe, falls sie sich in der falschen Rubrik befindet, so hoffe ich, dass sie von einem Moderator in die richtige verschoben wird.
Vielen Dank für alle Antworten!
Viele Grüße
ruppzuck